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	<title>Leben in Hanau</title>
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	<description>ein Blog von Andreas Schouten</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 07:13:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Joachim Gauck wird Bundespräsident</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 20:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute Abend ist es klar. Joachim Gauck wird Bundespräsident. Niemand will ihn aber alle wählen ihn. Das ist meine These. Vor zwei Jahren war er der ideale Kandidat von SPD und Grünen. Mit ihm konnten sie alle anderen politischen &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/joachim-gauck-wir-bundesprasident.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Abend ist es klar. Joachim Gauck wird Bundespräsident.</p>
<p>Niemand will ihn aber alle wählen ihn. Das ist meine These.</p>
<p>Vor zwei Jahren war er der ideale Kandidat von SPD und Grünen. Mit ihm konnten sie alle anderen politischen Lager vor sich her treiben. Als an sich konsensfähiger Kandidat konnten Union und FDP nicht wirklich erklären, warum sie gegen ihn waren. So setzte sich Wulf als Merkels strategische Wahl nur mühevoll im dritten Wahlgang durch.</p>
<p>Hätte rot-grün eine Mehrheit in der Bundesversammlung gehabt, so wäre Gauck nie ins Gespräch gekommen. Das er nicht gewählt wurde konnten diese dann noch wunderbar der Linken und ihrer Verhaftung im Gestrigen anlasten.</p>
<p>Doch die Wahl von damals fällt ihnen heute auf die Füße. Die Grünen jedenfalls dürften wesentlich mehr Sympatie für Vorschläge wie Klaus Töpfer oder Petra Roth haben und Katrin Göring-Eckardt sowieso.</p>
<p>Doch wie die SPD konnten sie kaum einen Kandidaten ablehnen, welchen sie vor zwei Jahren noch offiziell ins Amt heben wollten. Der Kanzlerin ging es genauso nur anders herum. Sie soll nun für jemanden sein, den sie vor zwei Jahren verhindert hat.</p>
<p>Doch es scheint ihr keine Wahl zu bleiben. Die FDP hat wohl aus Angst vor den schwarz-grünen Vorboten, die Flucht nach vorne angetreten. Sie haben sich im Alleingang zu Gauck bekannt.</p>
<p>FDP mit dem Mut der Verzweifelung! CDU/CSU und die Grünen haben rund 12 Stimmen Mehrheit in der Bundesversammlung. Hätte die Kanzlerin Petra Roth vorgeschlagen, die Grünen hätten dem wohl kaum widerstehen können. Vermutlich wäre die Koalition zerbrochen und die FDP wäre bei den anstehenden Neuwahlen aus dem Bundestag geflogen.</p>
<p>Schade sie hatte nicht den Mut oder die Kraft. Sie hat sich für die Vergangenheit entschieden statt Wege in die Zukunft zu bauen.</p>
<p>Joachim Gauck ist keine schlechte Wahl.  Aber er scheint mir der Präsident zu sein, den niemand will und alle wählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Kein Wortbruch in Hanau!&#8221; Bürgerinitative für Bürgerbegehren</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 05:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kaminsky]]></category>
		<category><![CDATA[politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hanau hat sich eine Bürgerinitiative mit dem Ziel gegründet,  die Neubesetzung der vierten hauptamtlichen Magistratsstelle zu verhindern. In der Hauptsatzung der Stadt Hanau sind vier Stellen vorgesehen. Seit 9 Jahren sind jedoch hiervon nur 3 besetzt. Nun will die Koalition aus SPD, &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/kein-wortbruch-hanau-burgerinitative-fur-burgerbegehren.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hanau hat sich eine Bürgerinitiative mit dem Ziel gegründet,  die Neubesetzung der vierten hauptamtlichen Magistratsstelle zu verhindern. In der Hauptsatzung der Stadt Hanau sind vier Stellen vorgesehen. Seit 9 Jahren sind jedoch hiervon nur 3 besetzt.<br />
Nun will die Koalition aus SPD, Grünen, BfH und FDP diese vakante Stelle mit einem Grünen besetzen.<br />
Diese Absicht steht im Widerspruch zur Aussage von OB Kaminsky aus dem Wahlkampf, der vor der Wahl die Besetzung der Stelle ausgeschlossen hatte. Auf diesen Wortbruch gründet sich der Name der Bürgerinitative &#8216;Kein Wortbruch in Hanau!&#8217;.<span id="more-466"></span><br />
Um dem Bürgerentscheid formal den Weg zu bereiten hat die CDU in der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag auf Streichung der 4. Stelle aus der Hauptsatzung gestellt. Dieser Antrag wurde von der vierer-Koalition abgelehnt. Somit gibt es einen Beschuss der Stadtverordnetenversammlung, welcher mit einem Bürgerentscheid gekippt werden kann.</p>
<p>Die Frage, über welche nach §8b HGO abgestimmt werden soll lautet:</p>
<blockquote><p>Sind Sie dafür, dass die Stelle des vierten hauptamtlichen Magistratsmitgliedes in Hanau gestrichen wird und dazu eine Änderung der Hauptsatzung der Stadt Hanau wie folgt<br />
beschlossen wird:<br />
„Art. I: § 2 erhält folgende Fassung: „Der Magistrat besteht aus dem/der Oberbürgermeister/in, dem/der Bürgermeister/in, einer/m weiteren hauptamtlichen Stadtrat/ Stadträtin<br />
und acht ehrenamtlichen Stadträten/Stadträtinnen.“<br />
Art. II: Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft “ ?</p></blockquote>
<p>Neben dem Wortbruch beklagt die Bürgerinitiative die Kosten. Die zusätzliche Stelle würde die Hanauer in einer Wahlperiode 1 Mio. € kosten. Fairer Weise muss man bei dieser Rechnung die Kosten für die Stabsstelle Umwelt wieder abziehen. Denn diese soll entfallen, wenn der 4. Stadtrat kommt. Vor fünf Jahren haben die Grünen diese Stabsstelle bekommen, weil sie als kleinere Fraktion die Forderung nach einem hauptamtlichen Stadtrat nicht durchsetzen konnten.</p>
<p>Warum aber will das Kleeblattbündnis diese vierte Stelle? Steht mehr Arbeit an, als in den Jahren des Wettbewerblichen Dialogs? Oder bringt die Umwidmung der Stabsstelle Umwelt in einen Stadtrat organisatorische Effizienzsteigerung? Wohl kaum, oder haben sie schon mal erlebt, das ein Laden mit mehr Chefs und weniger Arbeitenden besser läuft?</p>
<p>Es geht schlicht um machtpolitische Balance. Die Grünen haben mit nun 9 nach 5 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung einen legitimen Anspruch. Denn die Wählerinnen und Wähler haben bei der Wahl die ökologischen Themen zu mehr Bedeutung erhoben. Daher gehört auch eine Person in den hauptamtlichen Magistrat, welche diese Inhalte kraftvoll voran bringt. Auf der anderen Seite hat die FDP massiv Stimmen verloren. Die Konsequenz wäre für sie auf einen eigenen Stadtrat zu verzischten.</p>
<p>Nun mag man einwenden, die Grünen hätten schließlich nicht wegen ihrer Leistungen in Hanau zugelegt. Sie wurden vom Bundestrend und der Katastrophe in Fukushima hochgehoben.  Ebenso mag Dr. Piesold als FDP Stadtrat gute Arbeit leisten. Für die Wahlniederlage dürfte er sich bereits bei den Herren Westerwelle und Rösler bedankt haben. Diese Zusammenhänge sind ja nicht von der Hand zu weisen. Doch muss die Politik ein Wahlergebnis so nehmen wie die Wählerinnen und Wähler es entschieden haben. Durch transparentes Handeln und direkte Bürgerbeteiligung hätte sie es selbst in der Hand den Fokus bei Kommunalwahlen auch viel stärker auf die Kommunalpolitik zu richten.</p>
<p>Unter normalen Umständen hätte also die FDP ihren Posten als Stadtrat abgeben müssen. Rechnerisch käme die Rathauskoalition sogar ganz ohne die FDP aus. Doch darauf kann sich Kaminsky und die SPD nicht einlassen.  Der Grund liegt in der desolaten Situation der Grünen. Diese sind seit Jahren heillos zerstritten und haben dadurch nur eine minimale Basis aus der alleine heraus sie keine Wahllisten aufstellen können. Jüngst sind zwei Grüne aus ihrer Fraktion ausgetreten. Ein Prozess der bereits bei der Listenaufstellung absehbar war. Und so muss OB Kaminsky in den sauren Apfel beißen und sein Wahlversprechen brechen. Ich vermute aber noch einen weiteren Aspekt hinter der Postenverschiebung: Axel Weis-Thiel soll vom Stadtrat zum Bürgermeister aufsteigen. Da liegt der Gedanke nahe, er solle mittelfristig als Kaminskys Nachfolger aufgebaut werden. Alles durchsichtige Partei- und Machtpolitik. Man könnte ja fast schon die Transparenz loben, so wenig wird versucht den Knüngel zu verbergen.</p>
<p>Meine persönliche Meinung: Das Wahlergebnis soll von allen akzeptiert werden. Da könnten zum einen die Grünen sagen: &#8220;Ok, Piesold macht gute Arbeit und wir begnügen uns mit der Stabsstelle Umwelt&#8221; (Träum weiter Andreas, aber es würde den Grünen einen immensen Imagegewinn bescheren.) Nein es müsste Piesold und die FDP sagen: &#8220;Wir haben die Wähler gehört. Piesold wechselt auf eine Stabsstelle Wirtschaft und die Grünen bekommen einen Stadtrat Umwelt.&#8221;</p>
<p>Zum vierten Blatt im Kleeblatt habe ich noch gar nichts geschrieben. Die BfH nennen sich ja Bürger für Hanau. Sie haben sich im Postengeschacher sehr vorbildlich bescheiden gezeigt. Sie haben die Stabsstelle Prävention, welche von Frau Stübing ehrenamtlich wahrgenommen wird. Die BfH hat die Ortsbeiräte in der Innenstadt durchgesetzt und so ihr Anliegen direkterer Bürgerbeteiligung voran gebracht. Eigentlich müsste die BfH für das Bürgerbegehren sein. Sie wird vermutlich aber die Bündnistreue vorziehen und die Zähne zusammen beißen.</p>
<p>Schließlich muss man auch die Motivation der Oppositionsparteien in den Blick nehmen. Geht es diesen nur um die Kosten und das Wohl Hanaus? Der CDU geht es sicher auch  darum, ein wenig an Kaminskys Aura zu kratzen um doch irgendwann mal wieder bei einer OB Wahl eine Chance zu haben. Und die Linke sieht sich eh als die besseren Grünen und wollen das bei dieser Gelegenheit verdeutlichen.</p>
<p>Da ich nun Realist bin und nicht davon ausgehe, dass die Koalition meinem obigen Rat folgt, werde ich das Bürgerbegehren unterstützen und bei der Abstimmung mit &#8216;Ja&#8217; stimmen.</p>
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		<title>Liebe Christa Martin,</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 19:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[wir sind uns nur wenige Male begegnet, doch an eine erinnere ich mich genau. Im Frühsommer des Jahres 2006 saßen wir im Raum der Grünen Fraktion in Hanau und berieten als Ortsverband. Es ging um die erste Hanauer Stadtkoalition mit &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/liebe-christa-martin.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wir sind uns nur wenige Male begegnet, doch an eine erinnere ich mich genau. Im Frühsommer des Jahres 2006 saßen wir im Raum der Grünen Fraktion in Hanau und berieten als Ortsverband. Es ging um die erste Hanauer Stadtkoalition mit grüner Beteiligung.<span id="more-443"></span><br />
Natürlich war der Freiheitsplatz in der Kooperationsvereinbarung ein wichtiges Thema. Bestimmende Teile des OV allen voran Elmar Diez wollten den vollständigen Erhalt der Platanen als zentrales grünes Anliegen in der Vereinbarung verankert wissen. Ich <a title="Platanenkult am Freiheitsplatz" href="http://schouten-blog.de/freiheitsplatz_platanen.html" target="_blank">sah das anders</a> und Wulf Hilbig zumindest viel differenzierter, aber darum geht es hier nicht.<br />
Du liebe Christa bist mir mit dem Statement, alle Bäume seinen Lebewesen, man dürfe sie nicht in mehr oder weniger wertvoll einteilen, in lebendiger Erinnerung. Somit dürfe man keinen Baum fällen. Innerlich habe ich mir an den Kopf gefasst. Ich wollte erwidern: &#8220;Ich bekenne mich schuldig! Ich töte! Anschließend benetze ich meine Opfer mit Essig und Öl und verspeise sie! Ja ich töte Kopfsalat!&#8221;<br />
Nun ich konnte mich zusammen reißen.<br />
Man sollte denken nun stimmte ich in den Chor derer ein, welche Dich lieber heute als morgen nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung sehen wollten. Doch zunächst zu einem anderen aktuellen Akteur. Kamil Kasalk versuchte für die Kommunalwahl 2006 bei verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen auf die Liste zu kommen. Bevorzugt bei den konservativeren. Bis Elmar Diez ihn zu den Grünen holte. Dieser wollte die Kandidatur einer bestimmten Frau auf einen aussichtsreichen Listenplatz verhindern. So wurde versucht die Quote außer Kraft zu setzen und Kamil vorrücken zu lassen. Das misslang, doch für Kamil reichte es etwas später für den Sprung ins Parlament. Ich weiß nicht, liebe Christa ob es Dir anders geht, aber ich kann mich nicht an auch nur eine inhaltliche Positionierung von Kamil Kasalak aus jener Zeit erinnern. Bei Abstimmungen hat er immer mit seinem Förderer Elmar Diez gestimmt.<br />
Die Fraktion hatte damals fünf Mandate, drei davon hielten Frauen. Hiervon wurde eine, na ja, rausgekauft und die anderen beiden rausgemobbt. Aber auch das sind alte Geschichten.<br />
Als ich hörte, das Jutta S. Piveckova die heutige Fraktion verlassen hat, war mir aber klar, es hat sich in Punkto demokratischer Kultur bei den Hanauer Grünen nichts geändert.<br />
Nun also sollst Du mit Sascha Feldes gehen?!<br />
Was ich dazu von Kamil Kasalak lese raubt mir fast die Sprache! Das ist nicht nur nicht basisdemokrantisch das ist schlicht jedes Demokraten unwürdig.</p>
<blockquote><p>Fraktionschef Kasalak erklärt: &#8220;Beide Mitglieder ignorieren mit ihrer Vorgehensweise die Mehrheitsbeschlüsse der Fraktion und gefährden die Koalitionsvereinbarungen. Ich fordere daher beide Kollegen auf, aus Verantwortung gegenüber dem Bürgern ihre Mandate zurückzugeben.&#8221;¹</p></blockquote>
<p>Herr Kasalak Abgeordnete dürfen selbst denken und entscheiden. Sie sind nicht Befehlsempfänger der Rathausspitze, sondern haben diese zu kontrollieren!<br />
Christa, Du wurdest von der Mitgliederversammlung der Hanauer Grünen aufgestellt. Und Du wurdest von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Deine Ansichten teile ich in vielem nicht.²) Doch Du hast sie stets klar geäußert! Wer Dich aufgestellt und gewählt hat wusste darum!<br />
Das Parlament repräsentiert die Bevölkerung. Es kontrolliert die Stadtregierung. Demokratie funktioniert nicht von oben nach unten.<br />
Daher ist die Freiheit der Abgeordneten ist ein hohes Gut für das es sich zu streiten lohnt.<br />
Ich wünsche Dir und Deinem Mitstreiter viel Kraft und Durchhaltevermögen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>¹) <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_43832049">http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_43832049</a></p>
<p>²)Das Ihr den Kuhhandel um den vierten hauptamtlichen Magistratposten nicht mit macht verdient indes ungeteilten Respekt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>S&amp;P stuft Frankreich herunter &#8211; über den unsinnigen Umgang mit Staatenrating</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/sp-stuft-frankreich-herunter-uber-den-unsinn-von-staatenrating.html</link>
		<comments>http://leben-in-hanau.de/sp-stuft-frankreich-herunter-uber-den-unsinn-von-staatenrating.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 11:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange frage ich mich, warum die Politik vor den Rating Agenturen hockt wie das Kaninchen vor der Schlange! Rating Agenturen analysieren die Kreditwürdigkeit von Gläubigern. Also insbesondere wie wahrscheinlich es ist, dass der Gläubiger seinen Kredit zurück zahlen kann. &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/sp-stuft-frankreich-herunter-uber-den-unsinn-von-staatenrating.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange frage ich mich, warum die Politik vor den Rating Agenturen hockt wie das Kaninchen vor der Schlange!<span id="more-419"></span></p>
<p>Rating Agenturen analysieren die Kreditwürdigkeit von Gläubigern. Also insbesondere wie wahrscheinlich es ist, dass der Gläubiger seinen Kredit zurück zahlen kann.</p>
<p>Dies ist ein Dienstleistung für Kreditgeber. Diese berechnen die Kosten eines Kredits und damit die Zinsen. Im wesentlichen bestehen die Kosten aus Kapitalkosten und Risikokosten.</p>
<p>Ein Beispiel um den Zusammenhang mit dem Rating Agenturen zu verdeutlichen. Die A-Bank vergibt an 1000 mittelständige Unternehmen einen Kredit von je 1 Mio. € für 10 Jahre. Sie vertraut auf das Urteil der Rating Agentur Bitch. Bitch bewertet das Ausfallrisiko aller 1000 Unternehmen mit 1% für diese Laufzeit. Bitch sei eine hervorragende Agentur und liegt mit seiner Bewertung richtig. In den zehn Jahren werden dann tatsächlich etwa 10 der 1000 Gläubiger zahlungsunfähig. Da aber die A-Bank auf Bitch vertraut hat, hat sie eine Risikovorsorge für den erwarteten Verlust von 1% getroffen und somit für die Ausfälle ausreichend vorgesorgt.</p>
<p>Der einfachen Rechnung halber habe ich für alle Gläubiger die gleichen Zahlen angenommen. Dieser erwartete Verlust lässt sich auch leicht für beliebige  Kredite berechnen. Wir sehnen hier die Sinnhaftigkeit von gut analysierten Ratings für die Risikovorsorge einer Bank.</p>
<p><strong>Rating Agenturen erfüllen einfach eine Dienstleistung. Sie sind weder das Problem, noch deren Ursache oder Lösung.  </strong></p>
<p>Neben dem erwarteten Verlust gibt es noch den unerwarteten Verlust. Die Rating Agenturen geben ein isoliertes Urteil über einen Gläubiger ab. Was passiert jedoch, wenn im Kreditportfolio der A-Bank 20 Gläubiger von der Automobilbranche abhängen. In einer Konjunkturkrise könnten hievon  vielleicht 5 ausfallen. Dann hätte die A-Bank 15 statt 10 Kreditausfälle zu verkraften. Die 1% Risikovorsorge reicht nicht mehr aus. Dieses unerwartete Risiko berechnet eine Bank, bzw. sie schätzt es eher ab, mit Hilfe von Portfoliomodellen. Fallen alle Gläubiger gleichzeitig aus, ist die Bank immer Pleite. Sie rechnet daher aus, wie hoch die Risikovorsorge sein muss, um höchstens einmal in z.B. 2000 Jahren pleite zu gehen.</p>
<p>Soweit sehen wir, eine Rating basierte Risikovorsorge ist sinnvoll und praktikabel. Bei Unternehmen!</p>
<p>Schauen wir uns jedoch das gleich mit Staaten an. Die A-Bank habe ein Portfolio in Staatsanleihen des €-Raums. Wenn nun eine Risikovorsorge entsprechend des Ausfallrisikos anlegt wird, wird dies nie auch nur annähernd die realen Verluste treffen. Auch dann nicht, wenn wir theoretisch unterstellen, die Rating Agenturen lägen in ihrer Einschätzung richtig.</p>
<p>Dafür gibt es zwei Gründe.</p>
<p>1. Es gibt nur 17 €-Länder. Die relative Häufigkeit von Zahlungsausfällen entspricht nur bei großen Zahlen der Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Berechnung eines erwarteten Verlustes ist somit schon mathematisch unsinnig.</p>
<p>2. Der Ausfall von Staaten der Euro Zone ist hochgradig korreliert. Die volkswirtschaftlichen Folgen eines Staatsbankrotts ziehen die anderen Euro Staaten mit in die Krise. Wäre bei Island und Griechenland nicht massiv eingegriffen worden, so wären längst auch weitere Länder an der Zahlungsunfähigkeit alleine schon weil sie ihr Bankensystem retten müssten. Der unerwartete Verlust bei Staatsanleihen ist daher eine Funktion, welche von 0 auf 1 (Totalverlust) springt.</p>
<p><strong>Rating basiert lässt sich daher keine praktikable Risikovorsorge treffen</strong>, welche dazu führte, das im Falle eines Kreditausfalles von €-Staaten die Banken diese ohne volkswirtschaftliche Verwerfungen tragen könnten.</p>
<p>Tatsächlich orientiert sich der Marktzins, welche Staaten bei der Kreditaufnahme zahlen müssen, jedoch an der Ausfallwahrscheinlichkeit, welche Rating Agenturen, in der Regel durchaus seriös und richtig, berechnen. Dies hat zwei Verwerfungen zur Folge, eine ökonomische und eine politische.</p>
<p>- Tendenziell überschuldete Staaten müssen immer höhere Zinsen zahlen. Dies führt in eine Abwärtsspirale, welche zwangsläufig in die Zahlungsunfähigkeit oder das massive eingreifen multinationaler Institutionen mündet.</p>
<p>- Politisches Handeln wird immer stärker aus den sogenannten Sachzwängen des Marktes bestimmt. Dies ist ein ernst zunehmendes Problem, da es eine faktische Demontage unserer Demokratie darstellt.</p>
<p><strong>Vielfach ist zu hören, die Politik müsse das Vertrauen der Märkte zurück gewinnen. Sie sollte sich vor allem darum kümmern das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurück zu gewinnen.</strong></p>
<p>Nun könnte ich mein Beitrag bis hier her in der Frage zusammenfassen: &#8220;Politiker so geht das nicht, wieso liefert Ihr Euch und uns den Finanzmärkten aus?&#8221;</p>
<p>Doch wie könnten die Staaten aus dieser Abhängigkeit heraus kommen? Da tragfähige Risikovorsorge bei Staatsanleihen nicht möglich ist, ist mein Vorschlag:</p>
<p><strong>Alle €-Länder verpflichten sich Anleihen nur zum risikolosen Zinssatz plus einer kleinen Marge zu begeben.</strong></p>
<p>Man mag einwenden, dann werden sich keine Investoren finden, welche die heute hoch verschuldeten Staaten refinanzieren. Und dass dann die meisten Staaten der €-Zone in kurzer Zeit zahlungsunfähig sind.</p>
<p>Auf kurze Sicht ist das nicht von der Hand zu weisen. Hier schlage ich ein Eingreifen der EZB vor. Diese soll unbegrenzt fällig werdende Verbindlichkeiten der €-Länder refinanzieren, so dies am regulären Kapitalmarkt nicht möglich ist. In keinem Fall darf die Zentralbank  Neuverschuldung der Staaten tragen. Auch darf sie keine Schulden erlassen, den dies wäre gleichbedeutend mit dem drucken frischen Geldes. Die negativen Wirkungen hiervon sollten uns aus der Weltwirtschaftskrise des letzten Jahrhunderts noch geläufig sein. Ferner müsste eine Vorrangstellung festgeschrieben werde. Staaten müssen zunächst die Schulden bei der Zentralbank auslösen, bevor sie Kredite vom Kapitalmarkt in ihren Haushalt einstellen dürfen. Diese Regel würde die Haushaltspolitik effektiv disziplinieren. Im Gegensatz zu den bisherigen Stabilitätskriterien der €-Zone.</p>
<p>Man könnte weiter einwenden, dass bei meinem Vorschlag sich viele Staaten auch langfristig nicht am Kapitalmarkt finanzieren könnten. Dies könnte mit einer Einschränkung politischer Handlungsfähigkeit und evtl. sozialen Spannungen in den betroffenen Ländern einhergehen.</p>
<p>Dem halte ich zwei Aspekte entgegen.</p>
<p>- Durchbricht die Politik den Negativkreislauf von höherer Verschuldung und höheren Risikozinsen, so hat sie einen substanziellen Schritt in Richtung nachhaltiger Haushaltspolitik getan und wird alleine dadurch wieder für Investoren attraktiv.</p>
<p>- Es gibt massiv Liquidität im Finanzmarkt. Lebensversicherer z. B. müssen monatlich Milliardenbeträge anlegen und wissen zur Zeit nur nicht wohin damit. So kommt es, dass Deutschland und die Niederlande Kredite zu Null-Zinsen aufnehmen können. Die private Altersvorsorge funktioniert gar nicht ohne sichere Staatsanleihen! Nicht nur die Staaten brauchen die Finanzmärkte. Die Finanzmärkte brauchen genauso die Staaten und ihre Anleihen.</p>
<p><em><strong>Daher liebe Politiker, seit mutig und legt das Heft des Handelns wieder in demokratische Hände!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der böse Wulff und die Springer Blättlein?</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/der-bose-wulff-und-die-springer-blattlein.html</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Diekmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam geht mir das Thema auf den Geist. Eine #wulff Twitter Meldung nach der anderen läuft über meine Timeline. Korrupt soll er sein und schlimmer noch, nur beichten, was wir alle eh schon aus der Bild wissen. Ebbt die &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/der-bose-wulff-und-die-springer-blattlein.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam geht mir das Thema auf den Geist. Eine #wulff Twitter Meldung nach der anderen läuft über meine Timeline. Korrupt soll er sein und schlimmer noch, nur beichten, was wir alle eh schon aus der Bild wissen.</p>
<p><span id="more-404"></span></p>
<p>Ebbt die Woge ab, wird nachgeschoben. Gedroht habe er dem Chefredakteur der Bild Zeitung auf dessen Mailbox. Das erfahren wir gut zwei Wochen nach der Tat über seriöse Medien. Da stellt sich doch erst mal die Frage, warum Herr Diekmann seine Mailboxnachricht  über dritte lanciert, statt sich gleich hinzustellen und zu sagen: &#8220;Der Herr Bundespräsident hat mir gedroht!&#8221;?</p>
<p>Drohen und einschüchtern, Angriff auf die Pressefreiheit? Der Anruf von Wulff zeigt doch mehr wie hilf- und machtlos er ist. Ein Bundespräsident kann die Pressefreiheit nicht einschränken. Was sollte er denn tun? Eine Razzia im Bild Büro, Herrn Diekmann in Schutzhaft nehmen? Die Druckmaschinen versiegeln lassen?</p>
<p>Nein nichts von dem könnte er auch nur im entferntesten andenken. So greift er mit der Wut der Verzweiflung zum Hörer und vergreift sich offensichtlich gehörig im Ton. Man hätte einen souveränen Präsidenten erwarten können und dürfen. Training on the Job ist eine feine Sache für einen Berufseinsteiger &#8211; nicht für einen Bundespräsidenten.</p>
<p>Aber auch er darf aber seine Meinung frei äußern. Und er hat Persönlichkeitsrechte. Wenn etwa über die Trennung des Vaters vom zweijährigen Wulff oder dessen Halbschwester berichtet wird, beschwert er sich zu Recht. Wenn wir von Politikern verlangen, alles offen zu legen, bis hin zur entwicklungspsychologischen Analyse ihrer Kindheit, so werden wir nur noch die ganz abgeklärten/abgebrühten dort sehen.</p>
<p>Den Hauskredit hat Wulff scheinbar zunächst auch für seine alleinige Privatsache gehalten. Doch dieser kam mittelbar von einer Person, welcher ihn in offiziellen Delegationen als Ministerpräsident begleitet hat. Und dessen Rat er geschätzt hat. Diese finanzielle Verbindungen als rein privat anzusehen, war eine Fehleinschätzung, welche ich von einem Bundespräsidenten nicht erwartet hätte.</p>
<p>Nun wir müssen wohl mit einem Bundespräsidentenlehrling im Amt leben. Im Gesamtbild wird jedoch hoffentlich anderes die Beurteilung dieses Präsidenten prägen. Etwas wir er das Thema muslimisch christlichen Zusammenlebens über seine gesamte Amtszeit befördert. Oder ober er den europäischen Zusammenhalt in der Krise zu stärken vermag.</p>
<p>Die eigentliche Frage hinter der ganzen Affäre ist für mich eine andere. Geschichten wie den Hauskredit haben Medien wie die Bild mehr in der Schublade als sie sie je veröffentlichen. So etwas gelangte nie über einen ihr gewogenen Präsidenten in die Bild.</p>
<p>Was ist wohl der wirkliche Grund für das Zerwürfnis zwischen Springer und Wulff?</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Lesenswert:</p>
<p><a title="Wolfgang Michal - BILD, du Schwert und Schild des deutschen Volkes!! Erlöse uns!" href="http://www.wolfgangmichal.de/?p=1544" target="_blank">Wolfgang Michal &#8211; BILD, du Schwert und Schild des deutschen Volkes!! Erlöse uns!</a></p>
<p><a href="http://estherruppertlaemmer.wordpress.com/2012/01/05/nicht-der-erste-nicht-der-letzte/" target="_blank">Esther Ruppert Laemmer &#8211; Nicht der Erste. Nicht der Letzte.</a></p>
<p><a href="http://verfassungsblog.de/dieter-grimm-wulffs-anruf-war-kein-eingriff-die-pressefreiheit/" target="_blank">Dieter Grimm &#8211; Wulffs Anruf war kein Eingriff in die Pressefreiheit</a></p>
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		<title>Wie viel Meinungsfreiheit kann David Vaulont?</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/wie-viel-meinungsfreiheit-kann-david-vaulont.html</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 20:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redakteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 5.12.2011 habe ich einen Kommentar auf David Vaulonts Blog geschrieben. Dieser wurde nicht veröffentlicht und eine Nachfrage per E-Mail wurde ein Tag nicht beantwortet. Darauf hin habe ich hier eine harsche Kritik an David veröffentlicht und meinen Kommentar zu &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/wie-viel-meinungsfreiheit-kann-david-vaulont.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5.12.2011 habe ich einen Kommentar auf David Vaulonts Blog geschrieben. Dieser wurde nicht veröffentlicht und eine Nachfrage per E-Mail wurde ein Tag nicht beantwortet.</p>
<p>Darauf hin habe ich hier eine harsche Kritik an David veröffentlicht und meinen Kommentar zu seinem Blog ebenso.</p>
<p>Am 7.12.2011 schreibt David mir dann, mein Kommentar sei im Spam Ordner gelandet und zur Beantwortung der E-Mail war er noch nicht gekommen. Grundsätzlich hätte er den Kommentar jedoch veröffentlicht.</p>
<p>Nun das will ich ihm glauben und damit ist die Sache für mich erledigt.</p>
<p>Lediglich den Kommentar, um den es ging lasse ich hier stehen, damit die Entgegnung von Daniel Mack im Kontext verstehbar bleibt.<br />
<span id="more-379"></span></p>
<blockquote><p>An einem tweet ist ein Konflikt eskaliert. Es war der berühmte Tropfen ins volle Fass. Die ehemaligen Fraktionskollegen von Daniel bewegen sich ungeschickt in der entstandenen medialen Aufmerksamkeit. Doch sie sind im Dialog mit den Bürgern. Auf der Straße, auf den Plätzen und zunehmend auch im Netz. Aber wie viele der knapp 6000 Follower von Daniel sind &#8216;nur&#8217; Bürger im MKK? 95% sind Politaktivisten oder Medienvertreter. Und wenn sich ein Kreispolitiker hinstellt und zwischen sich als Politiker und dem gemeinen Bürger unterscheidet kann ich nur den Kopf schütteln. Wie großzügig, der werte Politiker ist zum Dialog via Internet bereit? Daniel macht alles um seine Parteifeinde vorzuführen. Er profiliert sich massiv auf Kosten von Leuten, welche viele Jahre engagiert Grüne Politik vor Ort machen. Deshalb steht er in seiner Partei wo er jetzt steht! Mein Rat: Last Ruhe einkehren und setzt Euch in einem halben Jahr wieder zusammen. Dann wird sich manches der hektischen Aufregung sehr relativiert haben.</p></blockquote>
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		<title>Eine Anmerkung zum twitterstreit bei den MKK Grünen.</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/eine-anmerkung-zum-twitterstreit-bei-den-mkk-grunen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 09:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redakteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Mack]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[MKK]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Daniel, leider mussten meine Zeilen als Kommentar auf Deiner Webseite vergeblich auf Freigabe warten. Ok sicher kann nicht jeder jegliche Meinung überall kund tun. Dies scheinst Du nun ja nicht nur eingesehen, sondern auch gleich verinnerlicht und umgesetzt zu &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/eine-anmerkung-zum-twitterstreit-bei-den-mkk-grunen.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Daniel,</p>
<p>leider mussten meine Zeilen als Kommentar auf Deiner Webseite vergeblich auf Freigabe warten. Ok sicher kann nicht jeder jegliche Meinung überall kund tun. Dies scheinst Du nun ja nicht nur eingesehen, sondern auch gleich verinnerlicht und umgesetzt zu haben. Zumindest was die Meinung anderer angeht.<span id="more-366"></span></p>
<p>Ich muss sagen, am Anfang war ich klar auf Reiners Seite. Deine Anwürfe, Deine Kollegen wollten Dir Deine eigene Meinung verbieten oder selbe kund zu tun waren doch arg daneben. Mit Begriffen wie Zensur und vergleichen zu totalitären Systemen muss man bedachter umgehen.</p>
<p>Da solltest Du Dich nicht wundern, wenn Deine Fraktion das Vertrauen zu Dir verliert und Dich nicht mehr als Vorstand von Dir vertreten sehen will.</p>
<p>Mit dem begehren auf Fraktionsausschluss hat sich meine Stimmung gewandelt. Sicher manch einer in der Fraktion traut sich nicht mehr frei zu sprechen, wenn Du anwesend bist. Das ist bedenklich. Auch hält man Dir eine etwas narzisstische Persönlichkeit vor. Doch zum einen kennen Dich Deine Fraktionskollegen seit Jahren, zum anderen sind narzisstische Persönlichkeiten in der Politik, auch bei den MKK Grünen nicht selten. Mit alle dem müsste die Fraktion leben, sie können nicht als Begründung für einen Ausschluss herhalten. Denn die Mitgliedschaft in der Fraktion ist nicht vom guten Willen der Mehrheit abhängig sondern Dein Recht in der parlamentarischen Demokratie.</p>
<p>Manfred ist Rechtspfleger und ich habe ihn als ausgleichende Persönlichkeit kennen gelernt. Und hier fange ich wieder an zu grübeln. Dein Ausschluss wird mit begonnenen Straftaten begründet, denn dies sind Verleumdung und übele Nachrede.</p>
<p>Und nun ziehst Du Dich freiwillig zurück. Richtig, ein Ausschlussverfahren würde nur weiter die Kräfte aller Beteiligten binden und von konstruktiver Politik abhalten.</p>
<p>Doch solltest Du verlangen, das bei den Anschuldigungen Ross und Reiter benannt wird oder aber dieselben zurück gezogen werden. Denn lässt Du solche Vorwürfe stehen, schadet das Deiner Reputation bei den Grünen weit über die kommunalen Grenzen hinaus.</p>
<p>So stände wohl zwangsweise ein Sabbatical an. Ich würde Dir raten ein freiwilliges einzulegen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Anm.: Manfred ist Manfred Jünemann, Reiner Busonville, Daniel Mack</p>
<p>Und noch zwei lesenswerte Blogs zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/2011/10/10/wenn-es-doch-blos-um-twitter-ginge/">http://www.homopoliticus.de/2011/10/10/wenn-es-doch-blos-um-twitter-ginge/</a></p>
<p>Nachdem die Piraten im MKK zunächst die angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisierten, kamen sie nach genauerer Betrachtung und persönlichen Gesprächen zu anderen Erkenntnissen.</p>
<p><a href="http://estherruppertlaemmer.wordpress.com/2011/11/23/keine-lust-aufs-%E2%80%9Ekoalitionskorsett/">http://estherruppertlaemmer.wordpress.com/2011/11/23/keine-lust-aufs-%E2%80%9Ekoalitionskorsett/</a></p>
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		<title>Dassinger sieht Handlungsbedarf</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/dassinger-sieht-handlungsbedarf.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 18:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[dassinger]]></category>
		<category><![CDATA[Kaminsky]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Joachim Dassinger, Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Hanau, kam heute zu einem Ortstermin in die Dr. Hermann Krause Strasse. Die Verkersberuhigung der Strasse ist unzureichend und es besteht Handlungsbedarf. Darin stimmten wir überein. Im Eingangsbereich müsse, durch optische Gestaltung, die Spielstraße &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/dassinger-sieht-handlungsbedarf.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joachim Dassinger, Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Hanau, kam heute zu einem Ortstermin in die Dr. Hermann Krause Strasse. Die Verkersberuhigung der Strasse ist unzureichend und es besteht Handlungsbedarf. Darin stimmten wir überein.</p>
<p>Im Eingangsbereich müsse, durch optische Gestaltung, die Spielstraße als solche klar erkennbar werden. Dies könne durch rote Einfärbung erreicht werden. Ebenso könne die Fahrbahn optisch gebrochen werden, indem man die Stichstraßen mit roter Einfärbung über die Asphaltbahn verlängert.</p>
<p>Weitergehende Maßnahmen mit Schwellen und Pollern wären zu erwägen, wenn die optischen Maßnahmen sich alleine als nicht ausreichend erweisen würden.<br />
Herr Dassinger schlug vor, gegebenenfalls solches in einer Bürgerversammlung mit den Anliegern zu besprechen. Dadurch sollen Lösungen gefunden werden, die die Sicherheit herstellen und von den Anwohnern akzeptiert werden.</p>
<p>Einen Artikel zur Situation in der Dr. Hermann Krause Strasse finden Sie <a href="/spielautobahn.html">hier</a>. Und die Haltung des amtierenden Oberbürgermeisters <a href="/spielautobahn-ii.html">hier</a>.</p>
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		<title>Claus Kaminsky oder Joachim Dassinger, wen wähl ich bloß?</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/claus-kaminsky-oder-joachim-dassinger-was-wahl-ich-blos.html</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 11:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redakteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[dassinger]]></category>
		<category><![CDATA[Kaminsky]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Mai wird in Hanau der Oberbürgermeister gewählt. Wählen gehe ich immer. Doch wen soll ich nur wählen? Richtig begeistert mich keiner der beiden Kandidaten. Dem Amtsinhaber wird manchmal vorgehalten, viel anzukündigen aber dann keine Taten folgen zu lassen. &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/claus-kaminsky-oder-joachim-dassinger-was-wahl-ich-blos.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Mai wird in Hanau der Oberbürgermeister gewählt. Wählen gehe ich immer. Doch wen soll ich nur wählen? Richtig begeistert mich keiner der beiden Kandidaten.<span id="more-337"></span></p>
<p>Dem Amtsinhaber wird manchmal vorgehalten, viel anzukündigen aber dann keine Taten folgen zu lassen. Das kann ich aus eigener Erfahrung leider nur bestätigen. Siehe: <a href="http://stadtgruen-hanau.de/spielautobahn-ii.html" target="_blank">Haltung des OB zur Verkehrssicherheit.</a></p>
<p>Sein Gegenkandidat sieht hingegen <a href="http://stadtgruen-hanau.de/dassinger-sieht-handlungsbedarf.html" target="_blank">Handlungsbedarf </a>und hat Maßnahmen angekündigt, falls er im November das Amt antreten wird.</p>
<p>In Sachen Stadtentwicklung punktet in meinen Augen klar die CDU. Das mache ich u. a. am <a href="http://stadtgruen-hanau.de/kinzigbogen-steht-gegen-wettbewerblichen-dialog.html" target="_blank">Kinzigbogen</a> fest.</p>
<p>Andererseits stehe ich der SPD deutlich näher als der CDU und die Bereiche Sozial- und Gesellschaftspolitik sind bei einem Sozialdemokraten besser aufgehoben.</p>
<p>Allerdings versucht Herr Kaminsky ja seine Parteizugehörigkeit möglichst gut zu verstecken. Klar ist das Taktik angesichts der negativen Stimmung gegenüber der SPD vor allem in Hessen.</p>
<p>[poll id="5"]</p>
<p>Warum wählen Sie wen? Kommentare sind sehr willkommen!</p>
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		<title>Ypsilantis Energiepolitik vor dem Aus?</title>
		<link>http://leben-in-hanau.de/ypsilantis-energiepolitik-vor-dem-aus.html</link>
		<comments>http://leben-in-hanau.de/ypsilantis-energiepolitik-vor-dem-aus.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 21:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schouten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[energie]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem gleichen Wahlprogramm wie 2008 wolle die SPD in die Landtagswahl 2009 gehen, denn die Inhalte seien gut und darauf beruhe der Wahlerfolg der SPD bei der letzten Wahl. So lautet die Botschaft von Thoraten Schäfer-Gümbel, dem neuen Spitzenkandidaten &#8230; <a href="http://leben-in-hanau.de/ypsilantis-energiepolitik-vor-dem-aus.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem gleichen Wahlprogramm wie 2008 wolle die SPD in die Landtagswahl 2009 gehen, denn die Inhalte seien gut und darauf beruhe der Wahlerfolg der SPD bei der letzten Wahl. So lautet die Botschaft von Thoraten Schäfer-Gümbel, dem neuen Spitzenkandidaten der Hessischen SPD. In der Energiepolitik hört man aus der konservativen Main-Kinzig SPD aber nun ganz andere Töne. Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai und Bundesminister Sigmar Gabriel setzen beim Ausstieg aus der Kernenergie kurz- und mittelfristig auf Kohlekraftwerke. Und dabei bekommen sie Unterstützung von einem dutzend SPD Bürgermeistern.<span id="more-307"></span></p>
<p>Sie sagen damit in der Sache das Gleiche wie Wolfgang Clement vor einem Jahr. Wenn die Kernkraftwerke in den nächsten Jahren abgeschaltet werden, ist Deutschland nicht mehr in der Lage seinen eigenen Strombearf zu produzieren. Es sei denn, es werden als Ersatz neuen Großkraftwerke gebaut. Einen vollständigen Ersatz durch erneuerbare Energien halten die Kommunalpolitiker für unrealistisch.</p>
<p>Wenn die Grünen in diesem Zusammenhang von &#8216;Dolchstoß&#8217; faselen (siehe FR-Artikel), befördert das keine ziehlführende Debatte sondern wirft einmal mehr die Frage nach ihrem Demokratieverständnis auf. Offenkundig wurde die Scheer/Ypsilanti Energiepolitik in der SPD mit der Autorität einer starken Vorsitzenden durchgedrückt. Diese Autorität löst sich gerade auf. Wir müssen aber um gesellschaftliche Mehrheiten für eine nachhaltige Energiepolitik mit Argumenten werben, nicht jedoch andere Meinungen stigmatisieren.</p>
<p>Global denken, lokal handeln! Jeder Bürgemeister, der für sich in Anspruch nimmt, nachhaltige Politik auch mit Blick auf die nächsten Generationen  zu machen, sollte sich dieses Motto zu eigen machen. Was tun Herr Kavai und die sechs Bürgermeister in ihren Kommunen für eine nachhaltige Energiepolitik? Befördern sie Projekte für Windkraft- und Solaranlagen? Vermitteln sie in ihren Gemeinden die Notwendigkeit dieser Projekte? Welche Maßnahmen für mehr Energieeffizienz werden ergriffen?</p>
<p>[in Bearbeitung]</p>
<p>Lesen Sie auch: <a href="http://fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hanau/1634414_Weitere-Stimmen-fuer-Kohlekraft.html" target="_blank">FR: Weiter Stimmen für Kohlekraftwerk</a></p>
<p><a href="/energiedebatte.html" target="_self">Energiedebatte bei den Grünen</a></p>
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